Die Maria Ecker Gastlichkeit hat eine lange Geschichte!

Bau und Weihe der Kapelle fallen in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Wenn auch der Chiemgau vor den Schweden verschont blieb, erwarben die Mönche vom Kloster Seeon zwischen 1618 und 1635 die “drei Alphöfe von Maria Eck” als sicheren Rückzugsort. Die Bauern der Umgebung ersetzten derweil die ursprünglich kleine Marienkapelle durch einen größeren Bau. Es entstand die Wallfahrt, zu deren Festigung 1636 die Gastwirtschaft und die Mesnerei gebaut wurden. Die Wallfahrt gedieh und wurde von den Benediktinern aus Seeon betreut. 1712 erhielten die Patres auf einem Hügel oberhalb der Kirche ein stattliches Klostergebäude, welches 1891 die Franziskaner-Minoriten übernahmen.

Einen bedeutsamen Einschnitt in die Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Eck brachte die Säkularisation. 1803 beschloß die Aufhebungskommission in München, die Wallfahrt aufzulösen sowie Grund und Kirche zu verkaufen. Die Erhaltung dieses Kleinods war aber den umliegenden Gemeinden ein Herzensanliegen und so durfte die Wallfahrtskirche am 7.11.1812 in aller Stille wieder geöffnet werden.

Jährlich kommen bis zu 50.000 Pilger den Berg herauf. Einer der Höhepunkte des Jahres findet jeweils am dritten Maiensonntag statt – die Maria-Ecker Trachtenwallfahrt mit oft mehr als 3.000 Teilnehmern.

Josef Steiner leitet seit 7.1.2011 den Klostergasthof Maria Eck und freut sich auf Ihren Besuch!

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